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Autor: wuppertal

  • Herhaus kritisiert Zustimmung zur AfD-Aktuellen Stunde scharf

    Kopie von BSW Vorlagen Kreisverband quer (1)

    Als Stadtverordnete der Ratsgruppe des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) distanziere ich mich ausdrücklich von der Unterstützung des AfD-Antrags zur Durchführung einer Aktuellen Stunde durch Jürgen Möller im Rat der Stadt Wuppertal.

    Diese Zustimmung erfolgte entgegen eines klaren Vetos der erweiterten Ratsgruppe des BSW Wuppertal und stellt eine persönliche Entscheidung von Herrn Möller dar – nicht die Position des BSW Wuppertal.

    Die AfD benötigt die Stimme von Herrn Möller für die Durchführung der Aktuellen Stunde ohnehin nicht. Es geht daher weder um die Sicherung demokratischer Abläufe noch um eine Debatte über sogenannte „Brandmauern“. Wir halten die Intention dieser Aktuellen Stunde politisch für falsch.

    Gleichzeitig begrüßen wir ausdrücklich die Ausstellung des Jugendrings Wuppertal im Rathaus, die an die Verbrechen des Faschismus erinnert und ein wichtiges Zeichen für Demokratie und Erinnerungskultur setzt.

    Für uns bleibt klar:
    Nie wieder Faschismus. Nie wieder Rassismus. Nie wieder Krieg.

    Susanne Herhaus
    Stadtverordnete der Ratsgruppe BSW Wuppertal

  • Getrennt durch Sanktionen

    Autor: Rainer Gierth

    Familien sollten niemals zum Spielball von Politik werden. Die EU-Flugsanktionen gegen Russland treffen nicht nur Regierungen – sie treffen vor allem Menschen. Deutsch-russische Familien werden auseinandergerissen, Besuche werden fast unmöglich, und am meisten leiden die Kinder, die ihre Großeltern, ihre Tanten und Onkel nicht mehr sehen können.

    Flugreisen von und nach Russland sind nur noch über Drittstaaten möglich. Das verlängert die Reisedauer und erhöht die Kosten. Umstande, die von vielen Familien nicht gestemmt werden können. Erst die Flugverbote zur Coronazeit, jetzt Flugsanktionen. Seit 6 Jahren sind Flüge von und nach Russland gar nicht oder nur unter schwierigsten Bedingungen möglich. Es trifft wie immer die Schwächsten. Wahrend die, die eigentlich sanktioniert werden sollten, einfach einen Aufenthalt mehr in der VIP-Lounge eines Großflughafens genießen.

    Schluss mit den EU-Flugsanktionen! Politische Entscheidungen brauchen Augenmaß!

    Autor: Rainer Gierth

  • Was haben Krieg und Abwasser gemeinsam? Richtig: Beides ist Sch…

    Krieg ist Sch

    Letzten Freitag kam meine Nebenkostenabrechnung. Eigentlich ein ganz normaler Brief – aber der Inhalt hat mir ehrlich gesagt das Wochenende verdorben. Besonders ein Punkt springt mir ins Auge: Abwasser. Deutlich teurer als im letzten Jahr. Und während ich das so durchgehe, denke ich mir: Das ist kein Zufall. Das ist politisch gemacht.

    Natürlich wird immer schnell auf äußere Umstände verwiesen: Krieg in der Ukraine, steigende Energiepreise, teurere Rohstoffe. Alles richtig. Aber entscheidend ist doch, wie man politisch darauf reagiert. Und genau da läuft aus meiner Sicht einiges schief.

    Die Energiepreise sind nicht einfach „passiert“ – sie sind auch Ergebnis von Sanktionen und einer Politik, die unsere eigene Versorgungssicherheit vernachlässigt hat. Statt frühzeitig für stabile und bezahlbare Energie zu sorgen, hat man sehenden Auges zugelassen, dass die Preise explodieren. Die Folgen spüre ich jetzt ganz konkret: Kläranlagen und Pumpwerke brauchen Energie. Wird sie teurer, wird auch mein Abwasser teurer.

    Dazu kommen steigende Kosten für Kanalsanierungen und Neubauten, da Materialien wie Beton und Stahl teurer werden. Dann noch steigende Bedarfe bei der Sanierung, da diese sträflich vernachlässigt wurde. Und als wäre das nicht genug, sorgt die nächste Eskalation – etwa im Iran – für weiter steigende Öl- und Treibstoffpreise. Ich merke das direkt beim Tanken und indirekt in meiner Nebenkostenabrechnung.

    Was mich wirklich ärgert: Auf europäischer Ebene wird weiter auf Konfrontation gesetzt. Die Europäische Union diskutiert über neue Sanktionen und Waffenlieferungen, aber wo ist der ernsthafte Einsatz für Diplomatie? Wo ist der Wille, Konflikte aktiv zu beenden, statt sie immer weiter zu verlängern?

    Am Ende zahle ich die Rechnung. Nicht nur politisch, sondern ganz real: mit höheren Nebenkosten, höheren Spritpreisen und weniger Spielraum im Alltag. Das darf so nicht weiter gehen!

    Man muss es klar sagen: Krieg ist Scheiße. Abwasser auch. Aber eine Politik, die Kriege nicht beendet, sondern durch ihre Entscheidungen weiter befeuert und gleichzeitig die eigenen Bürger belastet, ist es ebenfalls.

    Meine Nebenkostenabrechnung ist dafür ein ziemlich ernüchterndes Beispiel. Sie zeigt mir, wie weit weg Entscheidungen getroffen werden – und wie direkt sie bei mir ankommen.

    Für mich steht fest: Ohne eine echte Friedenspolitik wird das Leben hier nicht wieder bezahlbarer.

    Autor: Rainer Gierth

  • Danah-Michelle Seipp Platz 1 – Bezirksvertretung Uellendahl-Katernberg

    Ich bin 41 Jahre alt und in Wuppertal aufgewachsen. Meine Hobbys sind der Tierschutz und meine beiden kleinen Hunde. Mein persönliches Anliegen ist es, mich für eine friedliche und gerechte Welt einzusetzen und die fängt in der Kommune an!


    🟠 Für einen Stadtteil, in dem wir gerne leben

    Ich kandidiere für die Bezirksvertretung Uellendahl-Katernberg, weil ich mich mit ganzem Herzen für unseren Stadtteil einsetzen möchte – für Sicherheit, ein gepflegtes Umfeld und eine Politik, die die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ernst nimmt.

    Uellendahl-Katernberg ist mein Zuhause. Hier treffen gewachsene Nachbarschaften auf großartige Potenziale – aber auch Probleme: zunehmender Verkehr, vernachlässigte Grünflächen, neue Bauvorhaben ohne Rücksicht auf die Anwohner und keine Einkaufsmöglichkeiten z.B. in Dönberg. Ich finde: Unser Stadtteil verdient mehr Aufmerksamkeit und mehr Respekt.

    Dafür stehe ich:

    • Mehr Sicherheit im Alltag – sichere Wege, gute Beleuchtung, weniger Angsträume
    • Faire Lösungen beim Parken – mit Anwohnerregelungen statt Wildwuchs
    • Grünes und gepflegtes Umfeld – mit Baumschutz, Nachpflanzungen und sauberem Straßenbild
    • Moderne Infrastruktur – Strom, Internet, Nahverkehr: zuverlässig und zukunftsfest
    • Bauen mit Maß – echte Beteiligung statt Betonpolitik
    • Tierschutz mit Verantwortung – ein betreutes städtisches Taubenhaus für Hygiene und Tierwohl

    Ich möchte zuhören, mitgestalten und dafür sorgen, dass unser Viertel lebenswert, sicher und zukunftsfähig ist – für alle Generationen.

    🟠 BSW – Bündnis Sahra Wagenknecht
    Für Vernunft, Gerechtigkeit und ein starkes Uellendahl-Katernberg.

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