Nein zum neuen Wehrdienst!
Der BSW Kreisverband Wuppertal-Mettmann-Solingen-Remscheid unterstützt die Veranstaltung des Friedensforums
Möglichkeiten zur Kriegsdienstverweigerung für junge Männer und wie die Gesellschaft mit dem Thema umgehen kann.
Schon in diesem Januar sollen Briefe an junge Männer zur Erkundigung ihrer Kriegstüchtigkeit verschickt werden mit der Verpflichtung, diesen auszufüllen und bei bestehendem Interesse gemustert zu werden.
Alles selbstverständlich für die Sicherheit Deutschlands und zur Verteidigung unserer Demokratie, die den Armen immer weiter Geld aus der Tasche zieht, Berufe als Lebensgrundlagen auslöscht und eine neu entfachte Russophobie durch alle Kanäle dringen lässt. Während der amerikanische Präsident das Völkerrecht mit Füßen tritt und Deutschland ihm auf seinem zerstörerischen Weg gefügig hinterherstolpert, steht angeblich der russische Präsident bereits vor dem Brandenburger Tor und muss selbstverständlich mit aller Macht in seine Schranken verwiesen werden. Mit Hilfe der EU. Mit deutschen Soldaten vor den Grenzen der Ukraine.
Die deutschen Bürger, insbesondere junge Männer und deren Familien, haben allen Grund zur Sorge vor weiterer Eskalation und davor, dass sie für die egoistischen, geldgetriebenen Interessen ein paar Mächtiger an die Front geschickt werden. Die kann auch am Hindukusch oder im Südchinesischen Meer liegen, wo auch immer „deutsche Interessen verteidigt“ werden sollen. Warum sonst soll Deutschland „stärkste Militärmacht Europas“ werden?
Wir sagen: Nicht mit uns! Was wir der Wehrpflicht entgegensetzen können und wie man sich von dieser befreit, erfahrt ihr am 22. Januar von 19 – 21 Uhr in der Christian-Morgenstern-Schule in der Wittensteinstraße 76. Joachim Schramm, Landessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft, wird als Referent erläutern, wie es in der aktuellen Situation um die Wehrpflicht und um mögliche Gegenmaßnahmen steht.
Das Wuppertaler Friedensforum heißt jeden, der die hochbeworbene Kriegstüchtigkeit nicht befürwortet und sich ihr entgegenstellen will, herzlich willkommen!
