
Olympische Spiele können Chancen für Sport und internationale Begegnung bieten. Sie können zudem Impulse für den Breitensport und die Jugendarbeit setzen. Für Wuppertal ist jedoch nur eine Rolle als Teil-Austragungsort mit einzelnen Wettbewerben vorgesehen.
Gleichzeitig zeigen Erfahrungen: Großprojekte wie Olympia werden oft deutlich teurer als geplant. Auch für Wuppertal könnten Kosten für Anpassungen, Organisation und Sicherheit entstehen.
Am 19. April 2026 sind die Bürgerinnen und Bürger in Wuppertal im Rahmen eines Ratsbürgerentscheids aufgerufen, über die Beteiligung an der Olympiabewerbung der Region zu entscheiden.
Die Briefwahlunterlagen werden ab dem 21. März 2026 versendet.
Deshalb gilt für uns klar:
Wuppertal darf kein finanzielles Risiko tragen.
Finanzierung und Haftung müssen beim Bund, dem Land NRW und dem Organisationskomitee liegen. Für die Stadt dürfen nur klar begrenzte und verlässliche Kosten entstehen.
Angesichts knapper Kassen müssen Investitionen in Schulen, soziale Infrastruktur, Wohnraum und Straßen Vorrang haben.
Ja zu Olympia – aber nur ohne finanzielle Risiken für Wuppertal.
