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Schlagwort: BSW Wuppertal

  • Schülerprotest gegen neuen Wehrdienst in Wuppertal – Körner: „Jugend nicht zur militärischen Reserve machen“

    Wuppertal, 5. März 2026 – Am Donnerstag haben Schülerinnen und Schüler am Döppersberg vor dem Wuppertaler Hauptbahnhof gegen den neuen Wehrdienst demonstriert. Anlass der Proteste ist das seit diesem Jahr geltende Modell, bei dem wieder junge Menschen von der Bundeswehr angeschrieben und erfasst werden.

    Seit 2026 erhalten 18-jährige Männer verpflichtend einen Fragebogen der Bundeswehr. Darin sollen sie Angaben zu Ausbildung, gesundheitlicher Situation und möglicher Bereitschaft zum Wehrdienst machen. Damit wird erstmals seit vielen Jahren wieder eine systematische Erfassung junger Menschen aufgebaut.

    Bei der Kundgebung von „Nein zur Wehrpflicht“ sprach auch Tim Lukas Körner, stellvertretender Kreisvorsitzender des Bündnis Sahra Wagenknecht im Kreisverband Wuppertal-Mettmann-Solingen-Remscheid.

    „Wenn wieder ganze Jahrgänge junger Menschen erfasst werden, sorgt das bei vielen Jugendlichen für große Sorgen. Viele haben das Gefühl, dass hier Schritt für Schritt Strukturen entstehen, die eine Rückkehr der Wehrpflicht möglich machen könnten“, erklärte Körner.

    Der Wehrdienst selbst bleibt derzeit formal freiwillig. Gleichzeitig sehen Kritiker in der erneuten Erfassung junger Menschen eine politische Weichenstellung.

    Körner betonte, dass eine verantwortungsvolle Politik jungen Menschen vor allem Zukunftsperspektiven geben müsse. „Viele junge Menschen kämpfen heute mit steigenden Lebenshaltungskosten, unsicheren Zukunftsperspektiven und fehlendem bezahlbaren Wohnraum. Eine Gesellschaft sollte ihre Jugend nicht als militärische Reserve betrachten.“

    Deutschland trage eine besondere Verantwortung für Frieden und Diplomatie. „Sicherheit entsteht langfristig nicht durch militärische Stärke, sondern durch internationale Zusammenarbeit, wirtschaftliche Stabilität und eine Politik der Deeskalation“, so Körner.

    Der Protest der Schülerinnen und Schüler in Wuppertal zeige, dass viele junge Menschen diese Debatte aufmerksam verfolgen und sich aktiv in politische Entscheidungen einbringen wollen.

  • Freiheit statt Bevormundung!

    Wo: Wuppertal Hauptbahnhof Wann: 05.03.2026 Beginn: 12:00 Uhr

    Am 05.03.2026 findet am Wuppertaler Hauptbahnhof der Schülerstreik statt – organisiert von „Nein zur Wehrpflicht Wuppertal“.

    Wir unterstützen diesen Streik, weil unsere Jugend eine gute Bildung und vernünftige Ausbildungswege braucht – keine Bevormundung und keinen Zwangsdienst.

    Junge Menschen müssen selbst entscheiden können, wie sie ihre Zukunft gestalten wollen.

    Unsere Gesellschaft braucht nicht mehr Soldaten, sondern mehr Fachkräfte – in der Pflege, im Handwerk und in vielen anderen wichtigen Bereichen.

    Kommt am 05.03.2026 um 12:00 Uhr zum Wuppertaler Hauptbahnhof und steht gemeinsam für Frieden, Freiheit und Bildung ein!

  • BUGA? Oder erstmal unsere Stadt in Ordnung bringen?

    Wuppertal steht finanziell unter Druck. Es wird bei freiwilligen und Pflicht Aufgaben gespart. Schulen sind sanierungsbedürftig. Soziale Angebote kämpfen ums Überleben.

    Und trotzdem soll ein Millionen-Großprojekt wie die BUGA Priorität haben?

    Eine Gartenschau dauert ein paar Monate. Die Kosten bleiben Jahre oder Jahrzehnte.

    Keine Prestigeprojekte auf Pump.

    Zukunftspolitik heißt Verantwortung übernehmen nicht Eventpolitik betreiben.

  • Starker Wahlkampfabschluss mit Sahra Wagenknecht in Wuppertal

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    Die große Abschlusskundgebung des Bündnisses Sahra Wagenknecht am 11. September 2025 auf dem Willy-Brandt-Platz in Wuppertal war ein voller Erfolg. Schon lange vor Beginn um 17 Uhr strömten zahlreiche Menschen auf den Platz, um dabei zu sein und ein starkes Zeichen für Veränderung zu setzen. Die Stimmung war von Anfang an lebendig, viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und ihre Unterstützung für das Bündnis zu zeigen.

    Besonders stark wurde der Abend durch die Rede von Susanne Herhaus, der Spitzenkandidatin und Oberbürgermeister-Kandidatin für Wuppertal, geprägt. Sie sprach offen die großen Herausforderungen der Stadt an – von maroden Schulen über die soziale Schieflage bis hin zu den Defiziten in der Verwaltung – und machte zugleich deutlich, wie Wuppertal mit einer neuen Politik wieder gestärkt werden kann. Mit klaren Worten und viel Leidenschaft stellte sie heraus, dass es Zeit für einen politischen Aufbruch in der Stadt ist, der sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert.

    Danach ergriffen weitere Redner das Wort: Diyar Agu, Vorsitzender der Jugendorganisation JSW NRW, brachte die Sicht der jungen Generation ein und warb für Zukunftsperspektiven, die allen offenstehen. Christian Leye, Generalsekretär des BSW, ordnete den politischen Kurs der Partei auf Landes- und Bundesebene ein. Auch Oliver Ruhnert, Politiker und Fußballmanager, betonte in seiner Rede eindringlich die Bedeutung von gesellschaftlichem Zusammenhalt und Verantwortung.

    Zum Abschluss des Abends trat schließlich Sahra Wagenknecht auf die Bühne und bildete den Höhepunkt der Veranstaltung. In ihrer mit Spannung erwarteten Rede knüpfte sie an die Themen der Vorredner an, schlug den Bogen zur Bundespolitik und machte deutlich, warum es in Deutschland wie auch in den Kommunen einen grundlegenden Kurswechsel braucht. Mit klaren Worten, scharfer Analyse und großem Applaus beendete sie den Abend und ließ spürbar werden, dass viele Menschen bereit sind, diesen Weg mitzugehen.

    Die Resonanz war überwältigend: Hunderte Menschen verfolgten aufmerksam die Reden, applaudierten begeistert und machten mit ihrer Präsenz deutlich, dass sie sich eine andere Politik wünschen – eine Politik, die den Menschen dient. Mit dieser energiegeladenen Kundgebung hat das BSW in Wuppertal eindrucksvoll gezeigt, dass es mit Rückenwind und großem Zuspruch in die bevorstehende Kommunalwahl geht.

  • Rainer Gierth – Kommunen entschulden ohne Ausreden!

    Für Loh-Unterbarmen in den Stadtrat auf Listenplatz 4

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    Liebe Wuppertalerinnen und Wuppertaler,

    die unbegrenzten Rüstungskredite sind mitverantwortlich für den kommenden Nothaushalt unserer Stadt. Die Bürgerschaft verliert bei geschätzten 1,7 Milliarden Euro Schulden in der kommenden Legislatur de facto ihre Gestaltungsmöglichkeiten. Das werde ich mir nicht gefallen lassen – nicht als Bürger und schon gar nicht als Mandatsträger! Ich trete an, um die demokratischen Strukturen unserer Stadt vor Rüstungsorgien und verordneter Kriegstüchtigkeit zu retten.

    Ich bin 49 Jahre alt, verheiratet, habe zwei schulpflichtige Kinder, zwei Eltern im Seniorenalter und einen Vollzeitjob. Nach einer Berufsausbildung zum Vermessungstechniker und anschließendem Fachabitur in Abendform habe ich ein Bauingenieurstudium abgeschlossen und mir nach einigen Jahren im Job einen Master in European Studies erarbeitet. Ehrenamtlich bin ich seit meiner frühesten Jugend tätig. Vom Jugendvertreter im Kirchenvorstand über den Vorsitz einer THW-Helfereinigung e.V. bis hin zum Kindergartenvorstand und dem stellvertretenden Schulpflegschaftsvorsitz engagiere ich mich immer für die Menschen, deren Lebensabschnitte sich gerade mit meinem kreuzen.

    Wenn auch Sie sich täglich ganz konkret um lebenswerte Verhältnisse bemühen müssen, sei es auf der Arbeit, in der Familie, im Verein, in der Schule oder mit Ihren Nachbarn, setze ich mich gerne für Ihre Interessen ein, anstatt Probleme zu schaffen, die Sie vorher gar nicht kannten.

    Ich möchte insbesondere:

    • Politik nahe beim Alltag der Menschen. Möglichst mit solidarischer und direkt demokratischer Partizipation aller Betroffenen, um die anstehenden Probleme hier vor Ort zu lösen. Das Hineinhalluzinieren in einen Weltkrieg als Politikersatz muss endlich aufhören.  
    • Zukunft einen selbst bestimmten Entwurf geben und nicht von Tag zu Tag in diese hineinstolpern.
    • Flächendeckende Klimaanpassungsmaßnahmen für alle Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt anstatt unsinniger Neuverschuldung für die BuGa 2031.

    Für ein lebenswertes Wuppertal bitte ich am 14.09.2025 um Ihre Stimme für das BSW – Bündnis Sahra Wagenknecht – anstatt hunderter Milliarden Kriegsschulden!

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