
Der 1. Mai ist der Tag der arbeitenden Menschen – und genau deshalb muss man heute klar sagen: Diese Bundesregierung unter Friedrich Merz macht Politik an den Interessen vieler Menschen vorbei.
Während Millionen Bürger unter steigenden Mieten, hohen Lebensmittelpreisen, teurer Energie und wachsender Unsicherheit leiden, kommen aus Berlin vor allem Entscheidungen, von denen oft die Falschen profitieren. Wer jeden Tag arbeitet, Steuern zahlt und dieses Land am Laufen hält, darf nicht ständig die Last tragen, während oben verteilt wird.
Viele Menschen fragen sich zu Recht, warum für Aufrüstung, Waffenprogramme und milliardenschwere Vorhaben immer Geld da ist, aber wenn es um bezahlbares Wohnen, bessere Schulen, gute Krankenhäuser, faire Löhne oder eine Entlastung im Alltag geht, plötzlich angeblich kein Spielraum mehr besteht.
Auch die Debatte über eine Rückkehr der Wehrpflicht zeigt, wie falsch die Prioritäten gesetzt werden. Junge Menschen brauchen gute Ausbildung, sichere Jobs, bezahlbare Wohnungen und echte Zukunftsperspektiven – nicht Zwangsdienste und neue Militarisierung. Frieden schafft man nicht durch immer mehr Waffen, sondern durch Diplomatie, Ausgleich und politische Vernunft.
Deutschland braucht endlich wieder eine Politik für die Mehrheit. Für Arbeitnehmer, Familien, Rentner, Pflegekräfte, Handwerker, kleine Selbstständige und alle, die mit ihrer Arbeit den Laden am Laufen halten. Wer arbeitet, muss gut davon leben können. Wer jahrzehntelang seinen Beitrag leistet, verdient Sicherheit und Respekt.
Statt Konzerninteressen, Lobbyeinfluss und Politik für Wenige braucht es soziale Gerechtigkeit, starke öffentliche Daseinsvorsorge und einen Staat, der für seine Bürger da ist. Die Menschen wollen Fairness, Sicherheit und ein gutes Leben – keine Politik, die immer weiter an ihrer Realität vorbeigeht.
Der 1. Mai erinnert uns daran: Wohlstand entsteht nicht in Chefetagen oder Ministerien, sondern durch die Arbeit der Menschen. Deshalb muss Politik endlich wieder für diese Menschen gemacht werden – nicht gegen sie.
Zeit für einen echten sozialen Kurswechsel.
Einen kämpferischen und solidarischen 1. Mai für alle.
Autor: Tim Lukas Körner
