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BUGA-Schock für Vohwinkel: Lienhard-Platz soll Busdrehscheibe werden

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Mit großer Verwunderung erfuhren Mandatsträger und Öffentlichkeit am Mittwoch auf der Sitzung der Bezirksvertretung Vohwinkel, dass der zentrale Lienhard-Platz für die Zeit der BUGA 3031 Stell- und Wendeplatz für die Shuttle-Busse werden soll.

Das sei alternativlos, so die BUGA-Chefin Brambora-Schulz auf dieser Sitzung. Bei der sehr gut besuchten Bürgerbeteiligung zur BUGA 2031 in Vohwinkel vor drei Wochen war hiervon allerdings keine Rede. „Diesen Plan hat man dort der Vohwinkler Öffentlichkeit vorenthalten“, kritisiert der Bezirksvertreter Georg Dieker-Brennecke vom BSW. „Frau Brambora-Schulz spielt hier offenbar nicht mit offenen Karten.“ Schon die beabsichtigte Umwandlung des landschaftsgeschützten Buntenbecker Feldes an Bahnstraße in einen BUGA-Großparkplatz hat in Vohwinkel großen Unmut hervorgerufen.

Die BV Vohwinkel hat diesen Plan auch klar abgelehnt. „Vohwinkel will diesen Großparkplatz nicht“, so Dieker-Brennecke. Dass nun zusätzlich der BUGA-Shuttle-Verkehr in die schon jetzt überlastete Vohwinkler Innenstadt geholt werden soll, stößt auf völliges Unverständnis. „Hier bahnt sich eine Verkehrskatastrophe an“, warnt G. Dieker-Brennecke.

Während der Zeit der BUGA wird der Lienhard-Platz nicht mehr anders nutzbar sein. „Das wird der kleine Vohwinkler Wochenmarkt nicht überleben“, prophezeit G. Dieker-Brennecke. Auch andere Veranstaltungen wie die Kirmes, das Kirchenfest, das beliebte Weinfest und evtl. auch der Vohwinkler-Tag stehen damit zur Disposition. „Das geht an die Vohwinkler Identität“, mahnt Dieker-Brennecke. „So wird die BUGA 3031 immer mehr zu einer Belastung für Vohwinkel.“

Autor: Georg Dieker-Brennecke (BSW Bezirksvertreter Vohwinkel)

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