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Aktuelles

  • BSW Ratsgruppe Wuppertal befürchtet durch die Verschiebung des Haushaltssicherungskonzepts Folgen für die soziale Infrastruktur

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    Mit den Stimmen der neuen Kooperation wurde die Entscheidung über das Haushaltssicherungskonzept in Wuppertal in das zweite Quartal verschoben. Diese Verschiebung war kein bloßer formaler Vorgang, sondern hat reale und gravierende Folgen – insbesondere für die freien Träger in unserer Stadt.

    Ohne rechtzeitige Haushaltsklarheit gibt es keine Förderzusagen, keine Bewilligungen und keine Planungssicherheit. Für viele Einrichtungen bedeutet dies, dass Angebote in der Jugend-, Sozial- und Integrationsarbeit weiterhin auf der Kippe stehen. Bei laufenden Projekten ist unklar, ob sie fortgeführt werden können. Beschäftigte haben keine Sicherheit über den Fortbestand ihrer Stellen. Und die Menschen, die auf diese Angebote angewiesen sind, verlieren Verlässlichkeit und Unterstützung.

    Susanne Herhaus (Stadtverordnete BSW) Diese Verschiebung war weder inhaltlich begründet noch sozialpolitisch verantwortbar. Die finanzielle Lage der Stadt ist bekannt, die strukturellen Probleme sind seit Jahren analysiert. Eine weitere Verzögerung bringt keine neuen Erkenntnisse, sondern verschiebt politische Verantwortung. Zeitgewinn ersetzt keine Entscheidungen.

    Es ist keine Zeit für Spielereien oder politische Gefälligkeiten. Die Genehmigung eines Haushaltssicherungskonzepts durch die Bezirksregierung dauert in der Regel vier bis acht Wochen, sofern der Plan schlüssig ist. Sie kann sich jedoch auf drei Monate oder länger ausdehnen, wenn Nachbesserungen verlangt werden, Maßnahmen als nicht ausreichend bewertet werden oder die Haushaltslage als besonders kritisch eingeschätzt wird.

    Das Haushaltssicherungskonzept hätte zwingend noch vor der Sommerpause durch die Bezirksregierung genehmigt werden müssen. Die Verzögerung gefährdet den Zeitplan und verlängert die Phase der Unsicherheit unnötig – zulasten der freien Träger, ihrer Beschäftigten und der Menschen, die auf diese Angebote angewiesen sind.

  • Freiheit statt Bevormundung!

    Wo: Wuppertal Hauptbahnhof Wann: 05.03.2026 Beginn: 12:00 Uhr

    Am 05.03.2026 findet am Wuppertaler Hauptbahnhof der Schülerstreik statt – organisiert von „Nein zur Wehrpflicht Wuppertal“.

    Wir unterstützen diesen Streik, weil unsere Jugend eine gute Bildung und vernünftige Ausbildungswege braucht – keine Bevormundung und keinen Zwangsdienst.

    Junge Menschen müssen selbst entscheiden können, wie sie ihre Zukunft gestalten wollen.

    Unsere Gesellschaft braucht nicht mehr Soldaten, sondern mehr Fachkräfte – in der Pflege, im Handwerk und in vielen anderen wichtigen Bereichen.

    Kommt am 05.03.2026 um 12:00 Uhr zum Wuppertaler Hauptbahnhof und steht gemeinsam für Frieden, Freiheit und Bildung ein!

  • BUGA? Oder erstmal unsere Stadt in Ordnung bringen?

    Wuppertal steht finanziell unter Druck. Es wird bei freiwilligen und Pflicht Aufgaben gespart. Schulen sind sanierungsbedürftig. Soziale Angebote kämpfen ums Überleben.

    Und trotzdem soll ein Millionen-Großprojekt wie die BUGA Priorität haben?

    Eine Gartenschau dauert ein paar Monate. Die Kosten bleiben Jahre oder Jahrzehnte.

    Keine Prestigeprojekte auf Pump.

    Zukunftspolitik heißt Verantwortung übernehmen nicht Eventpolitik betreiben.

  • Sozialkürzungen lösen keine Haushaltsprobleme!

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    Zu den im Sozialausschuss am 3. Februar 2026 vorgestellten Anträgen der Wohlfahrtsverbände auf Finanzierung sozialer Träger (Vorlage VO/0134/26) erklärt die Stadtverordnete Susanne Herhaus (BSW):

    „Die Anträge der Wohlfahrtsverbände sind kein Ausgabenproblem – sie sind ein Realitätscheck. Sie zeigen, was passiert, wenn soziale Daseinsvorsorge über Jahre hinweg unterfinanziert wird.“

    In Wuppertal erleben wir steigende Mieten, steigende Lebenshaltungskosten und wachsende soziale Unsicherheit. Die Wohlfahrtsverbände fangen diese Entwicklungen tagtäglich ab – für Kinder und Familien, für Ältere, Pflegebedürftige und Menschen in existenziellen Notlagen. Diese Arbeit leisten sie nicht, weil es bequem ist, sondern weil sie notwendig ist.

    Ratsgruppe Bündnis Sahra Wagenknecht stellen wir klar: Haushaltssicherung darf nicht bedeuten, dass die Schwächsten die Rechnung zahlen. Wer soziale Träger kaputtspart, betreibt keine solide Finanzpolitik, sondern verlagert Kosten in die Zukunft und verschärft soziale Spaltung.

    Die Anträge stehen nicht für mehr Bürokratie oder Luxus, sondern für den Erhalt funktionierender sozialer Strukturen. Jeder Euro ist eine Investition in sozialen Zusammenhalt – und damit in die Zukunft dieser Stadt.

    In den kommenden Wochen werden die Anträge der Wohlfahrtsverbände in den Ausschüssen beraten. Dort entscheidet sich, ob soziale Daseinsvorsorge ernst genommen wird – oder weiter unter Finanzierungsvorbehalt steht.

    „Politische Prioritäten zeigen sich nicht in Sonntagsreden, sondern in Haushaltsentscheidungen“, so Herhaus abschließend. „Wer es ernst meint mit sozialer Gerechtigkeit, muss diesen Anträgen zustimmen.“

  • „Keine Seilbahn – Baustraßen im Wald sind keine Pflegemaßnahmen“

    Günter (1)

    Königshöhe bleibt Wald! 🌳

    Am Samstag, 14.02.2026 um 14 Uhr findet auf der Königshöhe die Versammlung statt.

    Unter dem Motto

    „Keine Seilbahn – Baustraßen im Wald sind keine Pflegemaßnahmen“

    setzen wir ein Zeichen für Transparenz, Natur- und Waldschutz.

    Aktuelle Presseberichte zeigen: Auf der Königshöhe haben forstliche Arbeiten begonnen. Offiziell ist von „Pflegemaßnahmen“ die Rede. Viele Bürgerinnen und Bürger fragen sich jedoch, ob hier nicht bereits Fakten im Zusammenhang mit der BUGA 2031 geschaffen werden – noch bevor alle Gutachten vorliegen und Planungsverfahren abgeschlossen sind.

    Wir finden:

    🌲 Waldschutz braucht Ehrlichkeit.

    🌲 Planungsverfahren müssen ergebnisoffen bleiben.

    🌲 Infrastrukturprojekte dürfen nicht scheibchenweise vorbereitet werden.

    Die Versammlung ist friedlich und offen für alle.

    📍 Königshöhe

    🗓 Samstag, 14.02.2026

    🕑 14:00 Uhr

    Bitte teilt diesen Aufruf. 🌿

    Anmelder der Versammlung Ulrich Schmidt

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