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Autor: Tim Lukas Körner

  • Hände weg von Kuba! Schluss mit der Blockadepolitik

    Kuba Demo

    Am 01. April 2026 haben wir als BSW Kreisverband Wuppertal-Mettmann-Solingen-Remscheid an der Kundgebung der SDAJ teilgenommen. Gemeinsam mit der SDAJ, der DKP und dem Friedensforum Wuppertal haben wir ein klares Zeichen gesetzt: gegen Sanktionen, gegen Einmischung und für die Souveränität Kubas.

    Die Kundgebung war geprägt von zahlreichen starken Redebeiträgen, die die aktuelle Lage in Kuba und die Auswirkungen der US-Blockade deutlich gemacht haben. Auch Tim Lukas Körner, stellvertretender Kreisvorsitzender des BSW Kreisverbands Wuppertal-Mettmann-Solingen-Remscheid, hat in einer eigenen Rede klare Worte gefunden und die Politik der USA scharf kritisiert.

    Ein Auszug aus seiner Rede:

    „Die USA bestrafen ein ganzes Volk, weil es sich nicht der USA unterordnet.
    Das ist die Realität.
    Und das ist kein Einsatz für Menschenrechte,
    das ist Machtpolitik.“

    „Wenn man einem Land gezielt die wirtschaftliche Grundlage entzieht,
    wenn man bewusst in Kauf nimmt,
    dass sich Lebensbedingungen verschlechtern,
    dann ist das keine normale Außenpolitik mehr.
    Dann ist das wirtschaftliche Kriegsführung.“

    „Solidarität mit Kuba.
    Gegen die Blockade.
    Gegen US-Imperialismus.
    Für Frieden und Gerechtigkeit.“

    Denn die Realität ist eindeutig:
    Die USA verschärfen weiterhin gezielt den wirtschaftlichen Druck auf Kuba. Energie- und Versorgungskrisen werden bewusst in Kauf genommen mit verheerenden Folgen für die Bevölkerung. Stromausfälle, Engpässe bei Lebensmitteln und Medikamenten sind kein Zufall, sondern direkte Konsequenz dieser Politik.

    Das ist keine „Demokratieförderung“.
    Das ist wirtschaftliche Kriegsführung.

    Ein ganzes Volk wird unter Druck gesetzt, weil es sich nicht dem geopolitischen Kurs der USA unterordnet. Das widerspricht allem, wofür das Völkerrecht eigentlich stehen sollte.

    Sanktionen, die Millionen Menschen treffen, sind kein legitimes politisches Mittel, sie sind ein Angriff auf die Lebensrealität der Bevölkerung.

    Deutschland und Europa dürfen sich nicht länger an dieser Politik beteiligen oder sie stillschweigend unterstützen. Stattdessen braucht es eine eigenständige Außenpolitik, die auf Ausgleich, Respekt und Zusammenarbeit setzt.

    Unsere Haltung ist eindeutig:
    Keine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Kubas.
    Keine Unterstützung für Sanktionen.
    Schluss mit der Blockade!

    Als BSW-Kreisverband Wuppertal stehen wir an der Seite der Menschen in Kuba.

    Völkerrecht statt Machtpolitik.
    Solidarität mit Kuba!

  • Aufruf zur Teilnahme am Ostermarsch in Wuppertal

    Oster

    Der BSW Kreisverband Wuppertal-Mettmann-Solingen-Remscheid unterstützt den Ostermarsch Rhein-Ruhr und ruft zur Teilnahme an der Kundgebung des Friedensforums Wuppertal am 4. April um 12 Uhr am Wuppertaler Hauptbahnhof auf.

    In einer Zeit zunehmender militärischer Eskalationen setzen wir ein klares Zeichen für Frieden, Diplomatie und soziale Gerechtigkeit.

    Wir sagen:
    Kriege werden nicht durch immer mehr Waffen beendet, sondern durch Verhandlungen.

    Deshalb unterstützen wir die zentralen Anliegen des Ostermarschs Rhein-Ruhr:
    • Für die Einhaltung des Völkerrechts und gegen eine Politik der Eskalation
    • Für sofortige diplomatische Initiativen zur Beendigung der Kriege
    • Gegen weitere Waffenlieferungen in Krisengebiete
    • Gegen neue Mittelstreckenwaffen und für eine atomwaffenfreie Welt
    • Für Abrüstung statt Aufrüstung und eine Stärkung sozialer Sicherheit

    Die Kundgebung in Wuppertal wird vom @wup_ff organisiert und mit verschiedenen Wortbeiträgen sowie Livemusik begleitet.

    Gerade in Zeiten knapper öffentlicher Kassen ist es nicht vermittelbar, Milliarden in Aufrüstung zu stecken, während bei Bildung, Pflege und sozialer Infrastruktur gespart wird.

    Wir stehen für eine Politik, die Sicherheit nicht militärisch, sondern sozial denkt:
    Frieden entsteht durch Dialog, wirtschaftliche Stabilität und soziale Gerechtigkeit – nicht durch Konfrontation.

    📍 Kommt am 4. April um 12 Uhr zum Wuppertaler Hauptbahnhof
    Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für Frieden.

  • Rainer Gierth zum Olympia-Ratsbürgerentscheid

    Günter (3)

    Liebe Wuppertalerinnen und Wuppertaler,

    zwischen dem 21. und 28. März werden Sie von der Stadt Briefwahlunterlagen zum Olympia-Ratsbürgerentscheid erhalten. Ich möchte sie herzlich darum bitten, an dieser Abstimmung teilzunehmen. Politik braucht klare Leitplanken, wenn es um das Geld der Bürgerinnen und Bürger geht. 

    Sie erinnern sich an das Chaos bei der Abstimmung zur BuGA? Diesmal ist alles klar: Ja heisst Ja und Nein heisst nein! Sie haben es in der Hand: Geld für Prestigeprojekte oder Geld für eine nachhaltige Entwicklung unserer Stadt? Aber was ist was? Haben wir Geld übrig für Olympia? Kostenlos wird es sicher nicht sein für die Stadt und seine Bürgerinnen und Bürger – oder doch? Was verspricht uns die Politik? Hält Politik, was sie verspricht?

    Jetzt sind sie gefragt. Informieren sie sich. Tauschen sie sich aus. Diskutieren sie in der Nachbarschaft, mit Kolleginnen und Kollegen, in Bus und Bahn (wenn sie denn mal fahren ;-)) und setzen sie Politik die Leitplanken!!!

    Bitte stimmen Sie ab!

    Vielen Dank und

    herzliche Grüße

    Rainer Gierth

  • Ja zu Olympia – aber nur ohne finanzielle Risiken für Wuppertal.

    Günter (2)

    Olympische Spiele können Chancen für Sport und internationale Begegnung bieten. Sie können zudem Impulse für den Breitensport und die Jugendarbeit setzen. Für Wuppertal ist jedoch nur eine Rolle als Teil-Austragungsort mit einzelnen Wettbewerben vorgesehen.

    Gleichzeitig zeigen Erfahrungen: Großprojekte wie Olympia werden oft deutlich teurer als geplant. Auch für Wuppertal könnten Kosten für Anpassungen, Organisation und Sicherheit entstehen.

    Am 19. April 2026 sind die Bürgerinnen und Bürger in Wuppertal im Rahmen eines Ratsbürgerentscheids aufgerufen, über die Beteiligung an der Olympiabewerbung der Region zu entscheiden.
    Die Briefwahlunterlagen werden ab dem 21. März 2026 versendet.

    Deshalb gilt für uns klar:
    Wuppertal darf kein finanzielles Risiko tragen.

    Finanzierung und Haftung müssen beim Bund, dem Land NRW und dem Organisationskomitee liegen. Für die Stadt dürfen nur klar begrenzte und verlässliche Kosten entstehen.

    Angesichts knapper Kassen müssen Investitionen in Schulen, soziale Infrastruktur, Wohnraum und Straßen Vorrang haben.

    Ja zu Olympia – aber nur ohne finanzielle Risiken für Wuppertal.

  • BUGA 2031 – Areale und Projekte

    Die BUGA 2031 ist im Wesentlichen auf 3 Arealen mit verschiedenen Projekten geplant, die in diesem knappen Überblick nicht bis ins Detail dargestellt werden können.

    1 Die Hängeseilbrücke
    Zentrales Aushängeschild und Publikumsmagnet soll eine Hängeseilbrücke von der Kaiserhöhe zur Königshöhe werden. Es ist, wie wir noch sehen werden, das Schlüsselprojekt der BUGA 2031.
    Allein schon die Namensgeber dieser beiden Höhen, König und Kaiser, sind eine Ansage. Wer will das toppen? Die beiden Höhen sind eine z.T. landschaftsgeschützte Wald- und Parklandschaft.
    Diese Hängeseilbrücke soll das gesamte Tal der Wupper überspannen, darunter ein dicht bebautes Wohngebiet am Nützenberg, die B7, das Gelände des Bayer-Werks sowie die Hauptstrecke der DB. An zwei mächtigen, wohl 50m hohen Pylonen auf beiden gegenüberliegenden Höhen soll diese Brücke aufgehängt werden. Das wird nicht möglich sein, ohne gravierende Eingriffe in Natur und Landschaft. Es müssen Bäume gefällt werden, Zuwege sowie Rettungswege müssen in diese Idylle hineintrassiert werden. Auch weitere Infrastruktur wird nötig sein, wie Parkmöglichkeiten, Maut-, Empfangs- und Verpflegungsstellen. Unklar ist bis jetzt, wie die vielen erwarteten Besucher*innen überhaupt zu den beiden Brückeneinstiegen kommen sollen.
    Ob aber diese Brücke überhaupt genehmigungsfähig ist, steht in den Sternen. Bayer hat die zu überbrückende Fläche erst kürzlich in die höchstmögliche Gefahrenstufe klassifiziert. Da sind Einsprüche des Unternehmens zu erwarten. Wie kann bei einer Gefahrenlage die Brücke zügig und sicher evakuiert werden, ist nur eine Frage, die sich in diesem Zusammenhang stellt. Einsprüche sind auch von der Bahn zu erwarten. Aus Sicherheitsgründen müsste der unter der Brücke liegende Streckenabschnitt nämlich wegen evtl. herabfallender Gegenstände aufwändig eingehaust werden, was eine große technische Herausforderung darstellt und zu deren Kosten die DB wohl kaum tragen würde. Mit Widerstand ist auch von Seiten der betroffenen Anwohner zu rechnen, nicht nur wegen des fehlenden Sichtschutzes. Es wird also wohl zu Einsprüchen und evtl. Gerichtsverfahren kommen, was den vorgegebenen Zeitrahmen bis 2031 deutlich sprengen dürfte.
    Wie es mit der geplanten Hängeseilbrücke weitergeht, werden wir erst nach der fertigen Bauleitplanung Mitte 2027 erfahren. Da es ein rein touristisches Projekt ist, wird es schwer sein, an entsprechende Fördergelder zu kommen.  Sollte die Brücke nicht zu realisieren sein, aus welchem Grund auch immer, wäre das eine Katastrophe für die BUGA. Sie verlöre ihre Hauptattraktion.

    2. Das Zoo-Areal
    Das Zoo-Areal, der sog. Grüne Zoo“, soll lediglich mit 1 ha an der BUGA 2031 beteiligt sein. Aber das Drumherum ist interessant. So ist eine Seilbahn geplant, die die Besucher*innen vom Zoo hinauf zur Königshöhe gondeln soll. Oben auf der Höhe hätte dann man nach einem Fußweg Zugang zur Hängeseilbrücke. Die Talstation würde nach derzeitiger Planung auf einem noch zu bauenden Großparkhaus mit etwa 600 Stellplätzen im historischen Zoo-Viertel installiert werden. Eine Höhe von 20 Metern über Grund muss nämlich erreicht werden, um das denkmalgeschützte Areal zu überqueren. Insgesamt könnte dieser riesige kubische Klotz dann mit wohl 35 Metern Höhe das gesamte Zoo-Viertel überragen.
    Für diese Seilbahnbahn muss allerdings noch ein Investor und Betreiber gefunden werden, für den sich der Betrieb, auch auf Dauer, lohnt. Kommt aber die Hängeseilbrücke nicht, wäre das Projekt sowieso gestorben. Die Seilbahn würde nämlich auf der Königshöhe im touristischen Nichts enden und wäre für keinen Investor lukrativ.
    Keine Hängeseilbrücke – keine Seilbahn. Was bleibt dann noch von einer so „verzwergten“ BUGA 2031 übrig?

    3. Die Tesche in Vohwinkel
    Bleibt die Vohwinkler Tesche als Kernareal. Hier soll auf relativ kleinen 18 ha (die ursprünglich gelplante Fläche mit den Tescher Wiesen wäre dreimal so groß gewesen) die eigentliche Gartenschau stattfinden. Zum Vergleich: Die derzeitige Landesgartenschau in Neuss umfasst ca. 38 ha.
    Das Hauptareal ist eine seit langem brachliegende alte Gärtnerei (ca. 12 ha) in einem Dreieck zwischen der Trasse des sog. Tescher Stiches und der Nordbahntrasse. Geplant sind hier eine umfangreiche Garten- und Naturausstellung und das Hauptrestaurant für die Dauer der BUGA.
    Hieran soll sich ein größeres Sport-, Spiel und Erholungsareal auf der alten Wassack-Deponie am Ende der Nordbahntrasse anschließen. Schon jetzt befindet sich hier ein kleiner Spielplatz mit Skateranlage, der bei Familien und Jugendlichen sehr beliebt ist. Eine Vergrößerung und qualitative Aufwertung dieses Areal stößt in Vohwinkel auf breite Zustimmung. Aber ob für die Entwicklung dieses Geländes eine ganze BUGA notwendig ist, darf doch stark bezweifelt werden.
    Das zentrale Problem ist aber, wie man überhaupt auf das BUGA-Gelände kommt. Der Haupteingang der BUGA ist auf den alten Lokschuppengelände geplant. Um hierhin zu gelangen, müssen notwendigerweise die Gleise der DB irgendwie überquert werden. Die ursprünglich geplante smarte barrierefreie Lösung eines Tunnels vom Vohwinkler Bahnhof auf das BUGA-Gelände ist am Einspruch der DB gescheitert. Aus verkehrstechnischen und topografischen Gründen gibt es so nur noch eine Lösung: eine barrierefreie Brücke vom P&R-Platz über die DB-Hauptstrecke zum Eingang auf dem gegenüber liegenden alten Lokschuppengelände. Ob hierbei die DB überhaupt mitspielt, ist zum jetzigen Zeitpunkt (3.2026) ungewiss. Ein Plan B ist nicht bekannt.
    Auf jeden Fall werden sich die Besucher*innen auf einen längeren Fußweg  (ca.1 km)  vom Bahnhof bis zur Brücke in Kauf einstellen müssen.
    Der benötigte Shuttle-Service, um die Besucher*innen  von den anderen Arealen und vom Großraumparkplatz zur Bahnbrücke zu transportieren, würde über den jetzt schon ausgelasteten P&R-Platz abgewickelt werden. Für die Zeit der BUGA würden viele P&R-Stellplätze wegfallen, und das in der Pendler-Hochburg Vohwinkel. Da ist Ärger vorprogrammiert. Die Zufahrt zum P&R-Platz über das Nadelöhr Kaiserplatz und Akzenta-Parkplatz ist bereits heute eines der größten und ungelösten Verkehrsprobleme in der Vohwinkler Innenstadt.

    4. Der Großraumparkplatz Buntenbeck
    Doch damit nicht genug. Der zentrale Großparkplatz der BUGA 2031 (über 1000 Stellplätze) soll am Ende der Bahnstraße auf dem Buntenbecker Feld installiert werden. Dazu muss das Buntenbecker Feld – es steht unter Landschaftsschutz! – planiert und großflächig versiegelt werden. Dies steht natürlich in krassem Widerspruch zum selbst erklärten Charakter der BUGA: ökologisch, naturnah, sanft, schonend, nachhaltig, zukunftsweisend …. Ein Problem der eigenen Glaubwürdigkeit erkennt die BUGA-gGmbH offenbar nicht.
    Die Bezirksvertretung Vohwinkel hat diesen Großraumparkplatz im Übrigen ganz deutlich abgelehnt (die Einrichtung eines Gewerbegebietes an gleicher Stelle übrigens auch). Vohwinkel will ihn nicht!!!
    Mit dem Großraumparkplatz schafft sich die BUGA-gGmbH einen Magneten für den Individualverkehr im Vohwinkler Norden, obwohl die sie immer noch ein zukunftsweisendes und ökologisches Verkehrskonzept verspricht. Ein solches Denken ist nicht nur unredlich und von gestern, sondern zudem noch völlig uninspiriert. 
    Die Anfahrt von der Autobahn muss über das bereits jetzt schon überlastete Wiedener Kreuz erfolgen. Noch längere Staus und Wartezeiten werden die erwartbare Folge sein. Da der Parkplatz über 3 km vom BUGA-Eingang am Vohwinkler Bahnhof entfernt ist, wird man einen Shuttle-Service hinunter zum P&R-Platz einrichten müssen (hoffentlich nicht mit alten Verbrennern der WSW). Die Vohwinkler Innenstadt rund um den Kaiserplatz und den Bahnhof ist schon jetzt besonders an Wochentagen an der Grenze der Kapazität und soll darüber hinaus noch den Shuttle-Service aufnehmen. Ein vernünftiges Verkehrkonzept – von vielen Vohwinklern schon lange gefordert – konnte die BUGA-gGmbH bislang nicht vorlegen. Stattdessen werden mit dem Bau (man steht kurz vor der Bauleitplanung) des Großraumparkplatzes bereits Fakten geschaffen.
    Alles nach dem BUGA-Motto: Augen zu – und durch! Wird schon.

    Ob dieses Prinzip auch für die Kosten und die Finanzierung der BUGA 2031 gilt, kann man demnächst an dieser Stelle erfahren. 

    Autor: Georg Dieker-Brennecke

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